Seit 30 Jahren ist Heike Nonnenmacher die gute Seele des Hauses: Vom ersten Tag an ist sie Chefarztsekretärin an der heutigen GRN-Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Schwetzingen. Vom Einzug in den Neubau der ursprünglichen Reha-Klinik in Hockenheim am 1. April 1995 über den Umzug 2008 nach Schwetzingen bis heute ist sie der Klinik treu geblieben, kennt jeden Winkel und jeden Mitarbeitenden. „Die Reha-Klinik war ein echter Glücksgriff für mich“, berichtet Nonnenmacher strahlend. „Die Kollegen sind mir sehr ans Herz gewachsen und wir sind hier wie eine große Familie.“
Das freut auch Chefarzt Dr. Andres Baier: „Ein gut abgestimmtes Team mit so erfahrenen und motivierten Mitarbeitern zu haben, ist extrem wertvoll und erleichtert die Arbeit ungemein. Man kann sich aufeinander verlassen. Das spüren auch die Patienten.“
Zum 30-jährigen Jubiläum wurde mit Mitarbeitenden und Patienten ordentlich gefeiert. „Seit 30 Jahren bietet die Klinik wohnortnahe Rehabilitation für ältere Menschen mit einem breiten Therapieangebot“, erklärt Klinikleiter Tobias Schneider. „Die durchgängig guten Belegungszahlen zeigen, dass die Bevölkerung dieses Angebot zu schätzen und sich bei uns gut aufgehoben weiß.“ Insgesamt sind rund 14.000 betagte und hochbetagte Patienten seit der Eröffnung behandelt worden.
Von Anfang an gehörte die Reha-Klinik, die damals noch in Hockenheim ansässig war, zum damaligen Kreiskrankenhaus in Schwetzingen. Doch jede Diagnose und spezielle Behandlung erforderten den Transport der Patienten ins Krankenhaus nach Schwetzingen. „Der Umzug 2008 nach Schwetzingen in unmittelbare Nähe der Klinik ermöglichte für Patienten eine umfassende Versorgung an einem Ort“, so Katharina Elbs, Geschäftsführerin der GRN Gesundheitszentren gGmbH. „Notwendige Diagnostik oder Behandlung kann seitdem ohne größeren organisatorischen oder logistischen Aufwand direkt in der Reha-Klinik erfolgen.“
„Für unsere älteren Patienten ist es sehr hilfreich und effizient, dass wir vor Ort auf die Expertise aus all unseren Fachdisziplinen sowie die der Spezialisten der anliegenden Facharztpraxen zurückgreifen können“, ergänzt Chefarzt Dr. Andreas Baier.
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Therapieangebot sukzessive erweitert. So ist Heike Nonnenmacher seit 2019 nicht mehr nur als Chefarztsekretärin in der Reha-Klinik tätig, sondern besucht die Patienten regelmäßig mit Labrador „Leines“, der zusammen mit seinem Frauchen die Ausbildung zum Therapiebegleithund erlangt hat. „Leines ist ein sehr freundlicher und zugewandter Hund. Ihm und mir macht es große Freude, den Patienten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, sagt Nonnenmacher.
„Viele Patienten haben oder hatten selbst Haustiere und ihnen tut Leines‘ Besuche sichtlich gut“, bestätigt Dr. Baier. Neben der Tiertherapie gibt es seit einigen Jahren auch Musiktherapie. „Von der Musiktherapie profitieren viele unserer Rehabilitanden, sie kann bewegen und über die emotionale Ebene Erinnerungen wecken und ungeahnte Ressourcen hervorbringen, auch bei Menschen, die bereits Probleme mit dem Gedächtnis haben, erläutert Dr. Baier. Die tiergestützte Therapie und die Musiktherapie ermöglichen uns einen anderen Zugang zu den Rehabilitanden zu bekommen. Manch Eine/r öffnet sich auf eine Weise, wie wir es uns vorher nicht haben vorstellen können.“